Streetart in Griechenland

Streetart

Streetart bzw. Graffitis sind mittlerweile in Griechenland an sehr vielen Stellen und Gebäuden zu finden.

Der „Spiegel“ hat eine Fotostrecke veröffentlicht und bezeichnet die Graffitis als Krisenkunst.

Die meisten Aufnahmen aus meiner Bildergallerie habe ich in Psirri aufgenommen. Psirri ist eines der Altstadtviertel von Athen und liegt am Fuße der Akropolis. Vom zentral gelegenen Monastiraki Square ist es fußläufig in wenigen Minuten zu erreichen. Bereits 2 Mal haben wir in Psirri gewohnt.

Neben den üblichen Schmierereien sind hier auch Graffitis mit einem höheren künstlerischen Anspruch zu finden.

Schaut auch mal in die Nebenstraßen.

Streetart
Graffiti in Psirri

In meiner Bildergallerie „Streetart in Griechenland“ stelle ich verschiedene Motive aus Athen, Piräus und Rethymnon vor.

Heimstadion von Olympiakos

Heimstadion von Olympiakos

Das Heimstadion von Olympiakos, das Nikos-Karaiskakis-Stadion, liegt mitten in Piräus. Da ich bekennender Panathinaikos Fan bin, war das nicht mehr erstes Ziel. 

Heimstadion von Olympiakos

Eigentlich sind wir nur per Zufall am Heimstadion von Olympiakos Piräus gelandet, weil wir an diesem Tag das Museumsschiff Averoff besuchen wollten. Da wir an der S-Bahn Station Faliro das Transportmittel wechseln mussten, sind wir direkt am Station rausgekommen.

Ein positiver Nebeneffekt war, dass wir auch einen Blick auf das „Peace & Friendship“ Stadion, also einem der Olympia-Stadien von 2004 erhaschen konnten.

Wer sich ein wenig im griechischen Sport auskennt weiß um die große Rivalität der beiden Vereine. Das ist vergleichbar mit dem Derby Dortmund – Schalke. Die Feindschaft der Fan-Gruppen ist sehr ähnlich.

Wer guten Fußball sehen will, geht ins Apostolos-Nikolaidis-Stadion. Und wer spielt dort? Natürlich Panathinaikos.

Verschiedene Sichten des Karaiskakis-Stadions sind in der Gallerie zu finden.

2500 Jahre Schiffsbau: Antike trifft Moderne

Antike trifft Moderne
Antike trifft Moderne

Antike trifft Moderne. Das war mein erster Gedanke, bei diesem Anblick. Direkt neben der Averoff, einem Schlachtkreuzer aus dem 1. Weltkrieg, liegt der Nachbau einer antiken Triere. Die Averoff ist heute ein Museumsschiff und liegt im Hafen von Piräus.

Die Georgios Averoff hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Im Balkankrieg von 1910 – 1912 hat sie eine  bedeutende Rolle für die Griechische Marine eingenommen. Ebenso wichtig war ihre Rolle bei der Evakuierung der griechischen Flüchtlinge aus Kleinasien nach dem fehlgeschlagenen Feldzug gegen die Türkei.

Mehr zur Geschichte der Georgios Averoff ist hier zu finden.

Die Averoff ist weltweit der letzte schwimmende Panzerkreuzer und damit letzte Vertreterin einer untergegangenen Schiffsklasse.

Das die Averoff tatsächlich noch schwimmt, beweist folgender Ausschnitt, sie Anfang Mai 2017 verlegt werden musste:

Das Museumsschiff wurde vom Trocadero-Kai in Faliro, wo es normalerweise zusammen mit anderen Museumsschiffen liegt, zum Werftgebiet Skaramangas geschleppt, wo es einer zweimonatigen Verjüngungskur unterzogen werden soll. Der in Italien gebaute Panzerkreuzer war 1910 teilweise aus dem Erbe des nationalen Wohltäters Georgios Averoff angekauft worden und war bis 1952 das Flaggschiff der griechischen Marine. „

Quelle: griechenland.net

Antike trifft Moderne äussert sich in dem Zusammentreffen des schweren Schlachtschiffs aus dem 20. Jahrhundert und der im Gegensatz dazu grazilen Triere, die direkt davor liegt. Und die es der Zufall wollte, lag hinter der Averoff noch eine hypermodernde Luxus-Yacht aus dem 21. Jahrhundert. Hier treffen fast 2500 Jahre Schiffsbaukunst aufeinander. 

Die Triere ist ein Nachbau eines antiken, griechischen Schiffstyps der vom 6. – 3- Jahrhundert v. Chr. genutzt wurde. Durch die 3 Reihen Ruderbänke und den Rammsporn ist sie unverkennbar.

Der Nachbau der Triere wird heute immer noch von der griechischen Marine genutzt, z. B. für Wettkämpfe.

Schaut man sich folgende Bilder an, sind die Größenunterschiede der beiden Schiffsklassen beeindruckend.

Das Museum ist montags geschlossen, also sollte ein Besuch entsprechend geplant werden.

Neben dem Museum gibt es eine Marina, die man betreten darf. Dort sind eine Vielzahl an Restaurants und Cafés zu finden, wo die Preise recht überschaubar sind.

Mehr zum Averoff Museum ist hier zu finden.

Nach dem Besuch des Museums lädt die Flisvos Marina zum Flanieren oder in eine der zahlreichen Gaststätten ein.

In einer eigenen Gallerie ist die Triere vor dem Schlachtschiff zu sehen.