Museumshafen Ovelgönne – maritime Geschichte zum Anfassen

Museumshafen Ovelgönne

Vom Museumshafen Ovelgönne habe ich bereits vorher viel gehört. Trotz meiner vielen Besuche in Hamburg habe ich es aber nie geschafft, dorthin zu kommen.

Nachdem ich eines Sonntags früh angereist bin, habe ich die Zeit genutzt, mich umzusehen und einige Hotspots in Hamburg zu erkunden. Nachdem ich an den Landungsbrücken angekommen bin und zufällig die Fähre Richtung Finkenwerder kurz vor der Abfahrt war, bin ich schnell aufgesprungen. Mit einem Tagesticket der HVV gar kein Problem, denn einige der Fähren gehören zum Verkehrsverbund der HVV. Hop-on Hop-off auf eine etwas andere Art.

Einige Stationen weiter, habe ich mein Ziel erreicht. Da ich in den Abendstunden gefahren bin, habe ich die sinkende Sonne über der Elbe mitgenommen.

Es ist ein sehr ruhiger Ort, gerade in der Abenddämmerung und sehr sehenswert.

Einige Schiffe haben einen festen Liegeplatz im Museumshafen Ovelgönne. Ein Highlight ist sicher das technische Kulturdenkmal „Stettin“. Bei der Stettin handelt es sich um einen  kohlebefeuerten Dampf-Eisbrecher. Mit der „Elbe 3“ hat auch ein Feuerschiff seinen festen Liegeplatz hier gefunden.

Für den Museumshafen Ovelgönne sollte man viel Zeit mitbringen. Neben den Schiffen, die man hier bewundern kann, gibt es einen Wanderweg bis Blankenese, vorbei an den alten Kapitäns- und Lotsenhäusern, immer mit Blick auf die Elbe. Da die Kapitäne und Lotsen früher recht wohlhabende Leute waren, sind die Häuser dementsprechend ausgestattet.

Vielleicht ein Geheimtipp ist die „Ovelgönner Seekiste“. Es handelt sich um ein altes Fachwerkhaus, welches mittlerweile als Museum fungiert Hier vereinen sich fast 300 Jahre Familien- mit Hamburger maritimer Geschichte.

Beim Weg vorbei an den schmucken Kapitänshäusern mit ihren Vorgärten, laden immer wieder Restaurants zum Verweilen ein.

Weitere Sehenswürdigkeiten und Hotspots von Hamburg stelle ich unter der Rubrik Hamburg vor. Eine Bildergallerie zum Museumshafen habe ich ebenfalls eingerichtet.

Museumshafen Ovelgönne

Der Museumshafen in Ovelgönne ist eine private und gemeinnützige Initiative, die sich aus den Beiträgen der Mitglieder finanziert. In Eigenregie werde außer Dienst gestellte Wasserfahrzeuge gekauft, restauriert und der Öffentlichkeit präsentiert. Die meisten Schiffe stammen aus der Zeit zwischen 1880 und 1930.

Link zur Homepage des Museumshafens Ovelgönne.

Palea Perithea – Korfus Lost Place

Palea Perithea

Palea Perithea ist der Name eines seit Jahren verlassenen und an anderer Stelle neu aufgebauten Dorfes im Norden von Korfu. Natürlich heißt es jetzt Nea Perithea – denn Palea heisst alt und Nea neu im Griechischen. Man kann das Dorf durchaus als Lost Place bezeichnen. Seit 1996 steht das Dorf unter Denkmalschutz.

Die Anfahrt ist nicht ganz so einfach, da das Dorf in der Nähe zum Pantokrator, des höchsten Punktes auf Korfu liegt. In diesem Gebirge kann man nicht auf ausgebaute Straßen zählen. Zum Teil sind es staubige Feldwege, an einigen Stellen passen keine 2 Autos nebeneinander.

Wer diese Hürde nimmt, wird interessante Einblicke und ein malerische Dorf erleben. Sofern man sich als Fahrer nicht auf die Straße konzentrieren muss, wird man mit einer grandiosen Aussicht belohnt.

In einem ca. 2 minütigen Video kann man auch bewegte Bilder sehen. Auch, wenn man kein Griechisch versteht, lasst die Bilder auf Euch wirken.

In der Fotogallerie gibt es meine visuellen Eindrücke des Lost Places Palea Perithea. Ach ja, so ganz verlassen ist Palea Perithea heute nicht mehr. Es gibt jetzt eine Taverne, die die Besucher bewirtet. Das Essen soll sehr gut sein, probiert habe ich es jedoch nicht.

Infos zu Palea Perithea und noch mehr über Korfu gibt es auf der Seite von corfu.de.

Palea Perithea
Palea Perithea