COVID-Reisebeschränkungen in Griechenland

Neue COVID-Reisebeschränkungen treten ab dem 09.11.2020 in Griechenland in Kraft.

Mit dem Newsletter vom 08.11.2020 kündigt Aegean Airlines folgende Regeln und Reisebeschränkungen an, die durch die griechische Regierung zur Eindämmung der steigenden COVID-19 Infektionen beschlossen wurden.

Lieber Fluggast,

Wir alle bei AEGEAN versuchen, Ihnen jeden Tag auf die bestmögliche Weise zu dienen, wobei Ihre Sicherheit im Vordergrund steht. Angesichts der sich ständig ändernden Umstände, die durch die COVID-19-Pandemie hervorgerufen werden, müssen wir unseren Flugplan regelmäßig auf der Grundlage der von den zuständigen Behörden auferlegten Reisebeschränkungen anpassen.

In Übereinstimmung mit der Entscheidung der griechischen Regierung für die landesweiten Einschränkungen möchten wir Sie im Folgenden darüber informieren:

Inlandsflüge: Nach den neuen Bestimmungen ist ab Montag, dem 9. November, die Reise zu inländischen Zielen und außerhalb der Grenzen der einzelnen Präfekturen für Passagiere aus geschäftlichen Gründen, aus zwingenden familiären Gründen, zur Rückkehr an den ständigen Wohnsitz oder aus gesundheitlichen Gründen (unentbehrliche Reisen) und mit dem entsprechenden obligatorischen offiziellen Formular, in dem der Grund der Reise beschrieben wird, erlaubt.

Zusätzlich werden ab Dienstag, dem 10. November, die Inlandsflüge von/nach Thessaloniki, die auf Regierungsbeschluss vorübergehend ausgesetzt wurden, wieder aufgenommen.

Internationale Flüge: Nach den neuen Bestimmungen vom Dienstag, dem 10. November, müssen alle ankommenden und, wie von den Behörden beschlossen, auch die abgehenden Passagiere spätestens am Vortag ihres Fluges das PLF-Formular (Passenger Locator Form) ausgefüllt haben. Ab Mittwoch, dem 11. November, müssen alle Passagiere, die nach Griechenland einreisen, ein negatives COVID-19-Testergebnis der molekularen Kontrolle (PCR) vorweisen, das bis zu 72 Stunden vor ihrer Ankunft in Griechenland durchgeführt worden sein muss.

Auf der Grundlage der neuen Beschränkungen und da wir seit der Verwaltung der ersten Abriegelung nun erfahrener und besser ausgerüstet sind, werden wir weiterhin die Konnektivität unseres Landes, unserer Region und unserer Inseln unterstützen, indem wir das Inlandsnetz und einen bedeutenden Teil unseres internationalen Netzes mit angepassten Frequenzen, die bei Bedarf überarbeitet werden, aufrechterhalten. Unsere oberste Priorität bleibt natürlich die Gesundheit und Sicherheit unserer Passagiere und Besatzungen.

Da sich die Reisebeschränkungen zwischen den Ländern ständig ändern, empfehlen wir Ihnen in jedem Fall, sich vor der Planung Ihrer Reise auf aegeanair.com über neue Änderungen oder Aktualisierungen zu informieren.

Sollten diese neuen Reisebeschränkungen Ihre Reise jedoch nicht zulassen oder wenn Sie nicht reisen möchten, können Sie Ihr Ticket entweder für einen Flug während der Sperrfrist oder für ein anderes zukünftiges Reisedatum umbuchen, ohne dass Umbuchungsgebühren anfallen. Wenn Sie Änderungen vornehmen möchten, ist es nicht erforderlich, sich mit unserer Call-Center-Abteilung in Verbindung zu setzen. Sie können die Änderung direkt von unserer Website unter der Option „Meine Buchung“ auf aegeanair.com oder über Ihr Reisebüro vornehmen.

Bleiben Sie sicher und wir freuen uns darauf, Sie bald an Bord begrüßen zu dürfen.

Reisen trotz Corona – 2020 ein besonderes Jahr

Reisen trotz Corona ….
muss im Jahr 2020 wohl überlegt werden. Das hat diverse Gründe. Bis in den Juli hinein, war gar nicht klar, ob Reisen möglich sein werden.

An vielen Urlaubszielen gab es Einschränkungen. Viele Flüge wurden durch die Airlines abgesagt. Ganz einfach, weil sie an den Ziel-Flughäfen nicht landen durften.

Reisen trotz Corona  ….

muss im Jahr 2020 wohl überlegt werden. Das hat diverse Gründe. Bis in den Juli hinein, war gar nicht klar, ob Reisen möglich sein werden.

An vielen Urlaubszielen gab es Einschränkungen. Viele Flüge wurden durch die Airlines abgesagt. Ganz einfach, weil sie an den Ziel-Flughäfen nicht landen durften.

Auch wir haben bis zum letzten Moment beobachtet, ob unser Flieger tatsächlich das Ziel anfliegen sollte. Um es vorweg zu nehmen, der Flug hat stattgefunden. Bis es soweit war, haben wir im Wochentakt Verschiebungen durch Eurowings erhalten. Letztlich sind wir ab Köln geflogen, obwohl wir ab Düsseldorf gebucht hatten. Für uns war das kein Problem, denn Köln / Bonn liegt für uns näher als Düsseldorf. Die Verschiebung hatte allerdings einen erfreulichen Nebeneffekt. Der Rückflug wurde auf nach 20 Uhr verschoben. Nachdem wir mit unserer Vermieterin gesprochen hatten und das Appartment bis ca. 17 Uhr behalten durften, haben wir am Abreisetag noch bis 14:30 Uhr am Strand gelegen.

Warum sind wir trotz des Risikos gereist?

Letztlich war es unsere persönliche Bewertung der Rahmenbedingungen. Griechenland und auch Zypern haben sehr früh Maßnahmen eingeleitet und den Lockdown sehr früh vollzogen. In der ganzen Zeit waren beide Länder keine Risikogebiete.

Beide Länder haben eine Maskenpflicht eingeführt, für Lokale und Bars gibt es Sperrstunden. Überall wo Menschen zusammenkommen, muss auf Abstand geachtet werden und regelmäßig desinfiziert werden.

Auf Deutscher Seite gab es entsprechende Vorgaben für die Flughäfen und ebenso für die Zeit an Bord des Urlaubsfliegers. Die Airlines, so auch Eurowings nehmen regelmäßige Updates auf ihren Seiten vor.

Nach unserer Meinung und den Beobachtungen in 3 Monaten, waren wir nicht besorgt, dass Zypern plötzlich zu einem Risikogebiet werden könnte und eine dementsprechende Warnung ausgesprochen wird.

Praxis und Bewertung

Vor unserem Abflug haben wir uns registrieren müssen. Das Ergebnis war ein Passenger Location Form, welches gleich anzeigte, ob wir am Ziel getestet werden müssen. Diese Registrierung ist für Zypern und Griechenland sehr ähnlich. Eine Beschreibung der Registrierung ist in meinem Beitrag COVID-19 Maßnahmen zu finden.

Flughafen Köln / Bonn

Am Flughafen wurden Desinfektionsmittel bereitgestellt. Auch sollte auf Abstände geachtet werden. Da für Zypern die Registrierung zwingend vorgeschrieben war, war ein Online Check-in möglich. Die Bordkarten mussten aber bei der Gepäckaufgabe abgeholt werden.

Neben dem Personalausweis, musste auch die Registrierung nachgewiesen werden.

Bis auf wenige Ausnahmen gibt es eine Maskenpflicht auf dem Flughafengelände. Ausnahmen waren die Bewirtungsbereiche. Jedoch war nur jeder 2. Tisch verfügbar. Auch in der Raucher-Lounge war es erlaubt, die Maske abzusetzen. An den Gates selber galt wieder die Maskenpflicht und auch hier war nur jeder 2. Sitz freigegeben.

In Summe hat alles gut funktioniert und ich habe mich sicher gefühlt. Allzu großes Gedränge konnte aber mangels Masse auch gar nicht aufkommen. Am Check-in Schalter haben wir vielleicht 3 Minuten gewartet, an der Sicherheitskontrolle 5. Es war offensichtlich, dass deutlich weniger Menschen verreisen.

Bei unserem Rückflug konnten wir nicht über den Tunnel aussteigen. Hier wurde eine Gangway herangefahren und wir wurden mit dem Bus ans Terminal gefahren. Während des Aussteigens wurde abgezählt, sodass in jedem Bus maximal die Hälfte der sonstigen Auslastung erreicht wurden.

Im Flugzeug

Der Zugang erfolgte über den Tunnel. Bis zur Ankunft musste die Maske angelassen werden. Beim Besteigen des Flugzeugs wurden Desinfektionstücher ausgegeben.

Während des gesamten Flugs lief die Klima-Anlage im Flugzeug unter Volllast. Auf dem Hinflug war das kein Thema. Da der Rückflug jedoch ein Nachtflug war, haben wir die letzten ca. 2 Stunden ziemlich gefroren. Egal wie warm es draußen ist, plant besser eine leichte Jacke für den Flug ein.

In Larnaka haben wir den Flieger wieder durch den Tunnel verlassen.

Der Hinflug war wohl ausgebucht, sodass wir in den normalen Abständen sitzen mussten. An Abstand war also nicht zu denken. Der Rückflug war entspannter. Wir hatten eine Reihe für uns.

Reisen trotz Corona
Der Autor auf dem Rückflug

Die im Bild sichtbare Maske empfiehlt sich definitiv. Auf dem Flughafen habe ich noch eine dickere Maske getragen. Aber man bekommt schwer Luft.

Flughafen Larnaka

Die Erfahrungen am Flughafen von Larnaka sind sehr ähnlich zu Köln / Bonn. Es war auf

Larnaka Airport
Larnaka Airport

Abstände zu achten, es bestand Maskenpflicht. Die Auslastung war auch hier gering. Beim Rückflug haben wir als erste in der Reihe eingecheckt.

 

Persönlich hat mich beim Rückflug die Ignoranz einiger Touristen geärgert. Hier wurde vor dem Gate die Maskenpflicht zum Teil bewusst ignoriert. Auch, dass die vorhandenen Sitze gekennzeichnet waren, hat einige Mitbürger nicht gestört.

Erfahrung auf Zypern

Grundsätzlich sage ich vorweg, dass wir gut 90% unserer Zeit draußen waren. Maximal zum Schlafen und Duschen waren wir im Appartment.

Von daher konnten wir oft auf die Masken verzichten.

Grundsätzlich erfreulich war, dass alles Personal, welches mit anderen Menschen in Kontakt kommt, eine Maske tragen musste. Das wurde eingehalten, zumal es mit bei Nichteinhaltung mit empfindlichen Strafen belegt wird. Das gilt auch für Museen, Geschäfte, Märkte etc.

Auch in den Geschäften wurde auf die Abstände geachtet. Gleiches gilt für die Restaurants Abstände wurden eingehalten, das Personal trug durchgängig Masken.

Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Ich habe mich in einer Bäckerei belehren lassen müssen, dass nur das Personal die Maske tragen muss. Aber zu 90% wurde das auch durch die Kunden eingehalten.

Das Mietauto, welches wir über den gesamten Zeitraum hatten, wurde vor der Übergabe komplett desinfiziert (Innenraum, Lenkrad, Schaltung etc.). Zumindest sagte das ein entsprechende Aufhänger im Auto aus.

An den Stränden wurden die Abstände der Liegen eingehalten. Aber wie man später an Bilder in entsprechenden Beiträgen sehen wird, war das nicht schwer. Nur am Wochenende war überhaupt eine Auslastung zu sehen. Die Strände waren nur zu einem Bruchteil belegt.

Grundsätzlich wurden alle Liegen sauber gemacht, bevor ein neuer Gast diese einnehmen konnte. Am Makenzy Strand wurde zusätzlich noch mal vor unseren Augen desinfiziert.

Fazit

In Summe haben wir uns sicher gefühlt und uns selber auch dementsprechend verhalten. Vorgaben und Schutzmaßnahmen wurden zum überwiegenden Teil eingehalten. Wo nicht, haben wir uns ferngehalten.

Da wir eh keine Partygänger sind und ein Nachtleben uns unwichtig ist, konnten wir uns konsequent von eventuellen Infektions-Hotspots fernhalten.

Wir sind froh, dass alles gut ausgegangen ist und wieder unseren Urlaub dennoch genießen konnten.

Reisen trotz Corona ist aus unserer persönlichen Erfahrung durchaus möglich, wenn man sich selber diszipliniert verhält und möglichen Risiken aus dem Weg geht. Trotzdem sollte sich jeder frühzeitig informieren und seine persönliche Risikobewertung vornehmen.

Der positive Nebeneffekt war, dass vor Ort kaum Menschen und Touristen waren und es so natürlich leichter viel, Abstände einzuhalten.

Für die Menschen vor Ort in Griechenland oder Zypern, die auf den Tourismus angewiesen sind, tut es mir extrem leid. 2020 kann für diese Menschen mit Sicherheit als verlorene Saison angesehen werden.

Auf Zypern hat sich das zum Teil so geäußert, dass extrem viele Ladenlokale aufgegeben und verkauft werden müssen.

2020 war das Reisen trotz Corona ein Abenteuer. Aber es war nicht unmöglich. Etwas Planung, Vorsicht und Disziplin vorausgesetzt, konnte man trotzdem einen schönen Urlaub verbringen.

Wir können alle nur hoffen, dass das eine Ausnahmeerscheinung bleibt und wir im kommenden Jahr 2021 zu einer gewissen Normalität – auch beim Reisen – kommen werden.

Corfu Donkey Rescue – 4 Wege, dem Gnadenhof zu helfen

Das Corfu Donkey Rescue wurde leider bis auf weiteres für alle Besucher geschlossen.

Dieser Schritt war leider notwendig, um Mitarbeiter und Volontäre zu schützen. Wer soll sich sonst um alle Tiere kümmern?

Umso mehr ist unsere Hilfe und Spendenbereitschaft gefragt.

Corona Update – 03.10.2020

Das Corfu Donkey Rescue wurde leider bis auf weiteres für alle Besucher geschlossen.

Dieser Schritt war leider notwendig, um Mitarbeiter und Volontäre zu schützen. Wer soll sich sonst um alle Tiere kümmern?

Umso mehr ist unsere Hilfe und Spendenbereitschaft gefragt.

 

Corfu Donkey Rescue – Wie alles begann

Corfu Donkey Rescue oder CDR ist der Name eines Gnadenhofs für Esel nahe des Dorfes Doukades im Norden Korfus.

Gegründet wurde der Gnadenhof im Jahre 2004 durch die Engländerin Judy Quinn. Die englische Auswanderin fand eines Tages einen Esel, der zum Sterben zurückgelassen wurde. Sie nahm ihn auf und pflegte ihn in ihrem Garten. Daraus erwuchs die Liebe zu den Eseln und führte zur Einrichtung eines Gnadenhofs, in dem alte Esel ihren Lebensabend verbringen und misshandelte Tiere ein sicheres Refugium haben. Dazu kümmert sie sich um die Behandlung von kranken und verletzten Tieren.

Unter der Kategorie Tierschutz spreche ich gerne über meine Motivation und warum ich dieses Projekt unterstützen möchte.

Hintergründe zu Corfu Donkey Rescue

Esel sind seit Jahrhunderten wichtige Nutztiere in Griechenland. Und zudem eines der beliebtesten Postkartenmotive und Souvenirs.

Mit der aufkommenden Motorisierung wurden Esel als Nutztier jedoch nicht mehr gebraucht. Ein Fahrzeug ist schneller und kann größere Lasten transportieren. Eine gute Nachricht aus Tierschutzsicht, sollte man meinen. Durch die bisherigen Einsätze und den teils großen Lasten, die die Tiere transportieren mussten, waren sie schnell abgearbeitet, was sich vor allem in Knochenschäden äußert.

In den meisten Regionen Griechenlands ist der Einsatz von Eseln als Arbeitstiere nicht mehr erforderlich. Allenfalls in einigen schwer erreichbaren Bergregionen macht es Sinn, sie einzusetzen.

Esel warten auf Touristen

Im Tourismus werden Esel heute noch eingesetzt. Dabei geht es jedoch nicht um den Transport von Lebensmitteln oder landwirtschaftlichen Erzeugnissen, sondern um die Befriedigung der Gelüste von Touristen.

Bekannte Beispiele sind auf Hydra zu finden. Dort werden Touristen am Hafen abgeholt und reiten zum Teil auf Eseln zu ihren Unterkünften. Auf Hydra gibt es keine motorisierten Fahrzeuge.

Ein noch bekannteres Beispiel findet man auf der Insel Santorin. Dort können Touristen die über 400 m vom Hafen in die Stadt Fira auf einem Esel reitend überwinden. Eine Notwendigkeit ist das jedoch nicht. Direkt daneben gibt es eine Seilbahn, die diese Aufgabe genauso übernehmen kann, ohne dass Tiere in der gleißenden Sonne leiden müssen.

Nachdem ein Video viral ging, in dem ein Esel unter der Last schwer übergewichtiger Reiter zusammenbrach, hat die griechische Regierung entsprechende Gesetze zum Schutz der Tiere erlassen.  Offiziell ist das Reiten auf Eseln für Personen über 100 kg verboten. Geändert hat sich bis heute noch nichts.

2004
Gründung

GRÜNDUNG DES CDR

Gründung des Corfu Donkey Rescue durch die Auswanderin Judy Quinn in der Nähe des Dorfes Poulades

2004
Gründung

2006
Anerkennung

Anerkennung des CDR

Das Corfu Donkey Rescue wird als erste registrierte, gemeinnützige Organisation für Esel durch die griechische Regierung anerkannt.

2006
Anerkennung

2009
Neuansiedlung

ERLAUBNIS ZUR NEUANSIEDLUNG

Ein langer Streit mit den Nachbarn, die sich über das CDR beschwerten, geht seinem Ende zu. Nach Jahren der Schwierigkeiten erhielt das CDR die Erlaubnis, sich auf neuem Land niederzulassen. Bereits im ersten Winter werden einige Esel an den neuen Standort verbracht. Die Unterbringung erfolgte in einem Zelt, welches dem CDR geschenkt wurde.

2009
Neuansiedlung

2010
Umzug

DAS NEUE TIERHEIM

Der Bau der neuen Unterkünfte begann im Sommer 2010. Alle Esel konnten in ihr neues Zuhause in Doukades gebracht werden.
Jedes Jahr werden Verbesserungen am neuen Heim vorgenommen, je nach Finanzierung und Spendenaufkommen.

2010
Umzug

03.10.2020
COVID-Update

COVID UPDATE

Das Corfu Donkey Rescue wurde leider bis auf weiteres für alle Besucher geschlossen.

03.10.2020
COVID-Update

Mission des Corfu Donkey Rescue

Korfu ist bereits seit Jahrzehnten eine Insel, die vom Tourismus lebt. Die Landwirtschaft hat einen immer geringeren Stellenwert. Esel sind oft ungewollt bzw. werden nicht mehr benötigt. 

Das CDR möchte diesen ungewollten, oft misshandelten und ausgesetzten Tieren eine sichere Zuflucht geben. 

Auf dem Gnadenhof erhalten alte Tiere einen sicheren und verdienten Ruhestand. Kranke und verletzte Tiere werden versorgt und erhalten einen Pflegeplatz. 

Missbrauchte Tiere, die das Gefühl der Sicherheit bereits aufgegeben haben, erhalten die Chance, das Vertrauen in die Menschen und Hoffnung zurückzugewinnen und Sicherheit und Geborgenheit zu erfahren.

Die Pflege der ungewollten und verlassenen Esel auf der Insel stoppt auch effektiv den Transport von Korfu-Eseln zur Schlachtung in Italien.

Wie kann man dem Corfu Donkey Rescue helfen?

Besuch des Tierheims

Macht doch während eines Urlaubs auf der Insel Korfu eine Stippvisite auf dem großen Gelände des Tierheims. 

Informiert Euch über die Arbeit, der oft ehrenamtlichen Helfer und verbringt etwas Zeit mit den Eseln. Esel sind sehr intelligente und soziale Tiere. Für Kinder ist es ein Erlebnis, welches nicht überall zu finden ist.

Der Eintritt ist frei, somit entstehen Euch keine Kosten für ein wirklich einmaliges Erlebnis. Aber natürlich könnt Ihr sehr gerne eine freiwillige Spende hinterlassen.

Meldet Euch als Volontäre

Einige von Euch denken vielleicht über ein freiwilliges soziales Jahr nach. Oder sie möchten einfach für eine begrenzte Zeit während eines Urlaubs eine sinnvolle Aufgabe im Tierschutz übernehmen. Das Corfu Donkey Rescue sucht immer wieder Freiwillige, die es bei der Arbeit unterstützen möchten.

Helfer sind gerne gesehen, die bei der Versorgung der betreuten Tiere unterstützen möchten.

Wer sich über die Möglichkeiten eines freiwilligen Engagements informieren möchte, kann das gerne auf der Homepage des CDR tun. Das CDR sucht immer wieder Volontäre.

Adoptiert einen Esel

Es besteht die Möglichkeit, für 90 € im Jahr einen Esel zu adoptieren. Vom dem Geld wird die Versorgung eines Tieres sichergestellt. Selbstverständlich erhalten Ihr auch die zugehörigen Adoptionspapiere in Form eines Zertifikats.

Corfu Donkey Rescue
Corfu Donkey Rescue

Mehr Informationen zur Adoption eines Esels findet Ihr auf der Homepage vom CDR.

Spenden für das Corfu Donkey Resuce

Wie so viele gemeinnützige Organisationen, erhält auch das Corfu Donkey Rescue keine Zuwendungen vom Staat und muss sich durch Spenden finanzieren. 

Die laufenden Kosten der Eselrettung auf Korfu übersteigen 85.000 Euro  pro Jahr – und steigen aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation weiter an. Die jährlichen Kosten für Futter und Einstreu belaufen sich auf etwa 65.000 Euro zuzüglich der Kosten für Schmerzmittel, Hufschmied, Zahnarzt, etc.

Welche Möglichkeiten für eine Geldspende bestehen, kann man auf der entsprechenden Seite des CDR einsehen. Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es eine Spendenquittung.

Corona Update – 03.10.2020

Das Corfu Donkey Rescue wurde leider bis auf weiteres für alle Besucher geschlossen.

Dieser Schritt war leider notwendig, um Mitarbeiter und Volontäre zu schützen. Wer soll sich sonst um alle Tiere kümmern?

Umso mehr ist unsere Hilfe und Spendenbereitschaft gefragt.

COVID-19 Maßnahmen

COVID-19 Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben Griechenland und Zypern seit Mitte Juni eingeführt. Dazu gehört auch eine Registrierung für Reisende. Auch hier gilt die Einteilung nach Risikogebieten, wobei Deutschland immer noch in Kategorie A geführt ist. Bei Reisenden aus Deutschland werden – sofern die Einreise nicht über ein Risikogebiet eines Drittlandes erfolgt – allenfalls stichprobenartig Corona-Tests durchgeführt.

COVID-19 Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben Griechenland und Zypern seit Mitte Juni eingeführt. Dazu gehört auch eine Registrierung für Reisende. Auch hier gilt die Einteilung nach Risikogebieten, wobei Deutschland immer noch in Kategorie A geführt ist. Bei Reisenden aus Deutschland werden – sofern die Einreise nicht über ein Risikogebiet eines Drittlandes erfolgt – allenfalls stichprobenartig Corona-Tests durchgeführt.

Wird jedoch ein Test durchgeführt sind 24 Stunden Quarantäne, bis zum Vorliegen des Ergebnisses, angesagt.

Um Infektionsketten verfolgen zu können, haben beide Länder eine verpflichtende Online-Registrierung. Je nach Land muss diese spätestens 24 – 72 Stunden vor Abreise erfolgen. In beiden Fällen erhalten Reise eine Bescheinigung per Email (Griechenland: PLF = Passenger Location Form, Zypern: Flight pass), die bei Einreise vorgelegt werden muss.

Kann der Beleg nicht vorgelegt werden, werden Strafen in Höhe von 380 – 500 Euro ausgesprochen.

Die Registrierung ist unkompliziert. Neben der Adresse im Heimatland werden die Adresse vor Ort, Notfallkontakte sowie Email-Adresse und Mobilnummer abgefragt.

Weitere COVID-19 Maßnahmen

Neben der Registrierung haben beider Länder in unterschiedlichen Stufen verschiedene Sicherheitsmaßnahmen eingeführt.

Alle Maßnahme hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, zumal diese ständig aktualisiert werden.

Neben der Registrierung haben beide Länder weitere COVID-19 Maßnahmen eingeführt. Sie alle aufzuzählen, ist fast unmöglich, weil sie permanent angepasst werden. Wie die zum Zeitpunkt unserer Reise gültigen Maßnahmen umgesetzt werden, beschreibe ich im Beitrag „Reisen trotz Corona

Registrierung

Die Registrierung kann auf folgenden Seiten vorgenommen werden:

Eine ständig aktualisierte Einschätzung der COVID-19 Risikogebiete ist hier zu finden: Seite des RKI (Robert-Koch-Institut)